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Spargel: Wissen und Tipps von A – Z Asparagus officinalis - Das ist der botanische Name des Spargels. Er kommt aus dem Griechischen und bedeutet ‚junger, arzneilicher Trieb’. Boden - Der sandige humose Boden in unserer Region ist die ideale Anbaufläche für Spargel. Er braucht eine lange Vorbereitungszeit bis er pflanzfertig ist: Bodenuntersuchungen, Gründungspflanzen, Bodenlockerungen und spezielle Düngung für den Spargel stehen am Anfang. Bitter – Richtig angebauter und gestochener Spargel schmeckt nicht bitter. Er schmeckt nur dann bitter, wenn er zu dicht am Wurzelstock gestochen wurde. Burgi-Spargel - Hinter diesem Gütezeichen verbirgt sich eine Anbauergemeinschaft. Gemeinsam mit unseren Partnern bewirtschaften wir das mit 80 Hektar größte zusammenhängende Spargelanbaugebiet im Regierungsbezirk Düsseldorf Diät - Spargel eignet sich hervorragend zum Abnehmen. Denn er besteht zu etwa 93 Prozent aus Wasser. Ein Kilo Spargel enthält nur ca. 180 kcal. Damm - Im dritten Jahr eines Feldes, auf dem weißer Spargel angebaut werden soll, werden über den Sprosswurzeln des Spargels Erddämme aufgefräst. So kann der Spargel wachsen, ohne seine weiße Farbe zu verlieren. Zudem liebt Spargel die Wärme unter den Dämmen, die sich, vor allem mit Folie abgedeckt, bei Sonneneinstrahlung schneller erwärmen. Ernten – Wer Spargel ernten will, muss ihn stechen. Auch heute noch ist es harte Arbeit, die zarten Stangen mit dem Stecheisen in gebückter Haltung zwei Mal am Tag bei Wind und Wetter ans Licht zu holen. Frische – Frische kann man sehen und hören: frische, weiße Schnittflächen, geschlossene, feste Köpfe und Quietschen beim Aneinanderreiben der Stange. Außerdem bricht frischer Spargel leicht, während alter sich biegen lässt. Giftig – hartnäckig hält sich das Gerücht, Spargel sei ungekocht giftig. Nicht der Spargel selbst, sondern nur die roten Beeren des Spargellaubes sind gering giftig. Wer eine größere Menge von diesen Beeren isst, muss mit Erbrechen und Bauchschmerzen rechnen. Aber wer isst schon die Beeren, wenn er die Stangen haben kann? ;-) Handelsklassen – Handelsklassen sind in der EU für Bleich- und Grünspargel vorgeschrieben: Extra, 12/10 mm, HK I, 10/8 mm, HK II 8/6 mm. Die Stangenlänge darf 22 cm nicht überschneiden. Beim Burgi-Spargel können Sie übrigens sicher sein: Unabhängig von der Handelsklasse - jede Stange schmeckt gleich gut. Inhaltsstoffe - Weißer Spargel enthält wenig Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß, dafür aber wertvolle Ballaststoffe und Vitamine: Kohlenhydrate 2-3 g ● Eiweiss 1-2 g ● Kalium 15 mg ● Kalzium 16 mg ● Phosphor 35 mg ● Eisen 0,7 mg ● Vitamin C 16 mg ● Vitamin A 0,004 mg ● Vitamin B1 0,10 mg ● Vitamin B2 0,10 mg ● Niazin 0,5 mg Johannistag - siehe Saison Jungpflanzen – Junge Spargelpflanzen wollen bis zur ersten vollen Ernte gepflegt und gehegt werden. Von der vorbereitenden Bearbeitung des Bodens bis zur ersten Ernte braucht ein Spargelfeld drei lange Jahre. Davon brauchen die Jungpflanzen allein zwei Jahre zum Ausreifen. Kochzeit – Je nach Dicke der Stangen kann die Kochzeit zwischen 15 und 20 Minuten liegen. Garprobe: In ein Spargelende stechen, es sollte weich sein, aber noch Widerstand bieten. Lagern – Spargel sollte man kalt und zugedeckt lagern. In ein feuchtes Tuch gewickelt kann man so frischen Spargel auch für 2 bis 3 Tage aufbewahren. Laub – nach der Ernte lässt man den Spargel die Dämme durchbrechen, es bildet sich das typische Spargellaub. Durch das Laub kann die Spargelpflanze Nährstoffe und Wasser sowie Reservestoffe in den Wurzeln sammeln. Außerdem bilden sich Knospen, aus denen in der nächsten Saison die Spargelstangen entstehen. Magen – Bei Magenbeschwerden soll Spargelsamen helfen. 3 x täglich ein halbes Gramm gepulverten Samen wirken beruhigend. Nachbarn - Kohlrabi, Kopfsalat oder Stangenbohnen eignen sich zum Anbau in der Nachbarschaft des Spargels. Nicht geeignet sind Knoblauch, Schnittlauch oder Zwiebeln. Preise – Die Spargelpreise können durchaus schwanken. Immer aber sind sie angemessen angesichts des pflege- und arbeitsintensiven und deshalb teuren Anbaus. Gutes ist einfach seinen Preis wert.
Qualität – Qualität ist unser Erfolgsrezept. Unser Motto: "Morgens gestochen, mittags auf dem Tisch." Rezepte – Es gibt viele köstliche Spargelrezepte. Einige davon servieren wir Ihnen in unserem Spargelrestaurant auf dem Genholter Hof. Wenn Sie eine ganze besondere Zubereitungsart suchen, dann sprechen Sie uns ruhig an. Wir schicken Ihnen gerne Ihr Rezept zu. Saison – Saison müsste immer sein, wenn es nach unseren Gästen geht. Doch ohne wenn und aber: Je nach Witterung beginnt die Spargelernte etwa Ende April und endet ultimativ am 24. Juni. Dann muss mit der Ernte aufgehört werden, damit die Pflanzen eine ausreichende Regenerationszeit haben und man im folgenden Jahr wieder hochwertigen Spargel ernten kann. Schälen – Wenn man weißen Spargel vor dem Schälen für ein paar Minuten in lauwarmes Wasser legt, brechen die Stangen nicht so schnell durch. Grünen Spargel sollte man vor dem Schälen etwa eine halbe Stunde in kaltes Wasser stellen. Allerdings nur bis zur Stangenmitte, denn beim Grünspargel wird nur die untere Hälfte geschält. Übrigens: Spargelschalen und –enden ergeben ausgekocht eine gute Basis für eine leckere Spargelcremesuppe. Tiefkühlen - Spargel kann man einfach nach dem Schälen einfrieren und ihn so bis zu acht Monate lang aufbewahren. Wichtig: Danach nicht auftauen, sondern einfach tiefgekühlt ins kochende Wasser geben. Vitamine – Spargel enthält vor allem viel Vitamin B und C. Und zwar derart reichlich, dass 500 Gramm Spargel den Tagesbedarf decken. Wasser – Wasser sollte beim Kochen den Spargel gerade bedecken. Wer den Spargel stehend in einem Spargeltopf kocht, braucht sogar noch weniger Wasser. Vor allem sollte man dafür sorgen, dass die Köpfe nicht von Wasser bedeckt sind, sondern nur im Dampf garen. XY ungelöst? Sie haben noch Fragen? Sie vermissen eine Information? Kein Problem – sprechen Sie uns einfach an! Zubereitung - Spargel kann in einem größeren Topf liegend oder in einem speziellen Spargeltopf aufrecht stehend gekocht werden. Der Topf sollte in beiden Fällen nicht aus Aluminium gefertigt sein, da einige Inhaltsstoffe des Spargels mit Aluminiumoxid reagieren und sich die Stangen unschön gräulich verfärben können. |

